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Die MKD-Montagelinie: 
 
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Deshalb können Sie das animierte Modell der MKD-Montagelinie nicht sehen.
Unter DOWNLOADS können Sie demnächst den derzeit leistungsfähigsten Browser,
den Communicator 4.04 von Netscape (mit AWT404-Patch) downloaden.
 
Die obige Anlage dient der Montage von Permanentmagnetmotoren (links) der Baureihe MKD der Firma Indramat GmbH in Lohr am Main
Komplexe Baugruppen, wie Rotor, Stator, Feedbackleiterplatte usw. werden vorgefertigt aus dem Zentralhochregal durch die  SAP-Hauslogistik je Fertigungsauftrag bereitgestellt und auf der Anlage versandfertig montiert. Das obige animierte Modell zeigt den Montageablauf, von der Bereitstellung der Teile (M1) bis zur Entnahme des fertigen, geprüften Motors (M12). 
Der von mir entwickelte Linienmanager visualisiert auf dem Leitrechner die Anlage in ähnlich animierter Form. Dabei kann jede Palette lagerichtig lokalisiert werden und durch Anklicken die Info zum Fertigungsablauf abgerufen werden. 
Die Montageanlage enthält auch das bereits existierende Prüfsystem IPS.
Da die Firma Indramat mir die Möglichkeit einräumte, bereits von der Pflichtenhefterstellung an mitzuwirken, war es mir wie in keinem anderen Projekt möglich, die Lösungseinfachheit- und ästhetik  zu priorisieren. Die Anlage wurde als dedizierter LAN mit Leitrechner konzipiert:
Sowohl zum SAP-System des Kunden wie auch zur Elektromechanik hin sorgte eine einfache Datei- und Telegrammschnittstelle (SS_..)  für das reibungslose Zusammenwirken der Subsysteme. Über einen Simulator konnte die Anlage zur Siematik hin nachgebildet werden (SS_MKD_APC_SPS). 
Der Datenfluß  (Fertigungsaufträge, Stücklisten, Prüf- und Fertigungsparameter) erfolgt von oben nach unten: SAP>Leitrechner>Arbeitsplatz-PC>SPS>CNC-Achsen. 
Der Endkontroll-Arbeitsplatz (M9) ermittelt Prüfdaten, die wiederum nach oben gereicht werden: IPS>Leitrechner>PDES>SAP. 
Die Rechner (10 Arbeitsplatzrechner + 1 Leitrechner) wurden in einem Windows-NT4-LAN zusammengefaßt. Über eine Bridge kommuniziert der LAN mit dem Hausnetz von Indramat (DECnet). Die Kommunikation zu den einzelnen Steuerungen (S5) erfolgte über eine serielle Verbindung zu deren PG-Schnittstelle. Die manuellen Arbeitsplätze verfügen eine Benutzerführung über eine LabView-GUI.